Samantha Night
Andere Welten
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Als neue Autorin möchte ich mich und mein Buch "Andere Welten" kurz für alle Interessierten auf dieser Website vorstellen. Mein erstes Buch beinhaltet 8 Kurzgeschichten, die eine Mischung aus Fantasy und Liebesgeschichten zwischen homosexuellen Männern sind. Wer mein Buch gelesen hat, wird wohl feststellen, dass ein Faibel für Katzen und Katzenartige nicht absprechbar ist, woran die vorhandenen 3 Hauskatzen bei mir nicht ganz unschuldig sind, grins! So, ich habe es endlich geschafft! Hier die versprochenen Leseproben! Jeweils die erste Seite der Geschichten! 

Viel Spaß beim Lesen!

1. Licht und Schatten:

Teklar drang tiefer in den Wald vor. Weiter hinter sich hörte er seine Verwandten, die sich ebenfalls ihren Weg durch das Unterholz bahnten. Er schob gerade einige Äste zur Seite, als er plötzlich etwas Weißes vor sich aufblitzen sah. Für einen Moment verharrte er, versuchte in der Dunkelheit des Waldes etwas zu erkennen. Doch der Mond drang kaum auf den Boden vor, und auch für seine an die Dunkelheit gewöhnten Augen war es zu wenig Licht. Vorsichtig, jedes Geräusch vermeidend, glitt er weiter vorwärts, als er ihn schließlich sah. Der Lichtelf lag vor ihm am Boden und hatte offenbar noch versucht, sich im Unterholz zu verbergen, was ihm jedoch kaum gelungen war. Er war bei Bewußtsein, Teklar konnte sehen, wie sich das wenige Licht in seinen Augen spiegelte, war aber offensichtlich zu schwach, um sich zu wehren oder auch nur davonzulaufen. Der Lichtelf wußte, daß er verloren war. Trotzdem spürte Teklar, daß er mit letzter Kraft versuchte, sich zu verteidigen. Ein leichtes Kribbeln durchfuhr Teklars Körper – die Magie eines Lichtelfen! Aber es war nur ein winziger Bruchteil, der sonst so mächtigen Zauberkraft. Der Lichtelf war ihm hilflos ausgeliefert. Langsam trat Teklar näher heran. Ihre Augen trafen sich. Der Lichtelf versuchte zu sprechen, aber seine Schwäche ließ das kaum zu. Teklar konnte die großen Wunden durch das zerfetzte, blutgetränkte Gewand des Lichtelfen sehen. Die Stimme, die schließlich erklang, war kraftlos und kaum verständlich. „Ich ... kann wohl ... kaum erwarten ...", ein Hustenanfall unterbrach den Lichtelfen und Teklar konnte sehen, wie die Schmerzen ihn fast ohnmächtig werden ließen, „... daß du es schnell ... machen wirst ..." Der Lichtelf schloß die Augen, während die Atemzüge zunehmend flacher und schneller wurden. Noch immer verharrte Teklar schweigend und wie ein Schatten des Waldes wirkend vor der fast zarten Gestalt des Lichtelfen. Ein kurzer Lichtstrahl des Mondes, der seinen Weg durch die Blätter der Bäume gefunden hatte, traf das Gesicht des Licht-elfen und ließ es für einige Sekunden erstrahlen. Teklar konnte die feinen Gesichtszüge in dem schmalen Gesicht erkennen. Die hohen Wangenknochen und die schmalen im Schmerz zusammengepreßten Lippen. Die langen weißblonden Haare umrahmten zerzaust und mit dem Gestrüpp verwoben den Kopf des Lichtelfen. Teklar hob für einige Sekunden den Kopf. Die anderen Dunkelelfen kamen hörbar näher, und plötzlich erscholl die Stimme des Ältesten, der ihn rief: „Teklar?! Wo bist du? Hast du ihn gefunden?" ...

2. Das Mal:

Seitdem dieses seltsame Mal auf seinem rechten Schulterblatt aufgetaucht war, fühlte er sich seltsam. Anders als vorher. Und er konnte sich nicht erklären, woher das Mal kam oder was es zu bedeuten hatte. Es war ein schwarzer Kreis, im Durchmesser ungefähr zwei Zentimeter, und an der einen Seite wies es vier schmale zu einer Spitze auslaufende Verlängerungen auf. Wie Krallen, wie eine Tierpfote. Laros, sein Geliebter, hatte das Mal eines Morgens entdeckt, als er unter der Dusche gestanden hatte. Laros hatte gedacht, er hätte sich tätowieren lassen, doch das war nicht der Fall. Rian überquerte die Straße und bog in den Park ein, der zu seiner Wohnung führte. Es war längst Nacht. Er hatte länger auf der Arbeit bleiben müssen und jetzt war er rechtschaffend müde. Die wenigen Laternen, die den Weg durch den Park säumten, verbreiteten kaum Licht, aber Rian hatte keine Angst. Das hatte er noch nie gehabt, und es war ja eigentlich auch gar nicht so dunkel! Er warf einen Blick zu den Laternen, die fast alle von den Blättern der Bäume verdeckt wurden, und es war auch keineswegs eine klare Nacht, sondern dichte Wolken verdeckten vollständig den Vollmond, den er nur kurz gesehen hatte. ‚Seltsam, wieso kam es ihm dann trotzdem so hell vor? Und diese seltsame Unruhe in ihm, wurde auch immer schlimmer!’ Er seufzte. ´Er wollte nur noch nach Hause und sich in Laros Arme kuscheln!’ Doch der Gedanke an Laros ließ ihn plötzlich zusammenzucken und erstickt aufkeuchen. Eine heftige Welle der Lust schlug ohne Vorwarnung über ihm zusammen und zwang ihn dazu, sich zitternd an den nächsten Baum zu lehnen. ‚Was zum Teufel war plötzlich los mit ihm?’ Seine Beziehung mit Laros lag in den letzten Zügen und er hatte schon lange nicht mehr ein so heftiges Verlangen nach Laros gehabt! Und es war ihm, als würde etwas in ihm voller Begierde aufbrüllen, als wäre etwas Wildes, etwas Unbezähmbares erwacht. ...

3.Sehnsucht:

Der rote Drache zuckte erschreckt aus dem Schlaf hoch und starrte zum Ausgang seiner Höhle. ‚Er war es wieder! Er war immer noch da!’ Wieder hörte er den fremden Drachen brüllen. Vor zwei Tagen hatte Karneol diesen zum ersten Mal über die öden Bergkuppen ziehen sehen. Ein riesiger blau-grün schimmernder männlicher Drache. Karneol hatte ihm bewundernd nachgesehen, war sich aber sicher gewesen, daß der andere Drache weiterziehen würde, doch das hatte dieser offenbar nicht getan. Statt dessen war dies nun die dritte Nacht, in der das fremde Männchen über das Gebirge flog und Paarungsrufe ausstieß, auf der Suche nach einem Partner. Partnerin – verbesserte Karneol sich realistisch und seufzte geschlagen. Er würde nur zu gerne versuchen, sich diesem prachtvollen Männchen da draußen zu nähern, aber dieser war ganz sicher auf der Suche nach einem Weibchen. ‚Was auch sonst?!’ Karneol rollte sich wieder fester zusammen und legte den Kopf auf seine Pranken. – Er war die Ausnahme der Regel. Der Einzige, der nicht so war, wie alle anderen. Es konnte nicht noch einen geben, der so fühlte wie er!’ Einmal hatte er geglaubt, einen gefunden zu haben, der tatsächlich ihn wollte und nicht ein Weibchen. Einmal hatte er es gewagt, zu einem anderen Männchen zum Paarungsflug aufzusteigen und hatte schmerzhaft feststellen müssen, daß er sich geirrt hatte. Das andere Männchen hatte ihn keineswegs gewollt, sondern hatte ihn angegriffen und beinahe zum Absturz gebracht. Und der Drache damals war nur halb so groß gewesen wie dieser jetzt, dessen eindrucksvolle Silhouette immer wieder am Himmel auftauchte. Karneol machte sich keine Illusionen. Dieses Männchen da draußen konnte und würde ihn töten, wenn er sich wieder irrte! Karneol seufzte erneut leise. Aber er war so allein! Und die Rufe von draußen ließen seine Sehnsucht und den Drang, ihnen zu folgen immer stärker werden. ...

4. Fünf Nächte:

Adrian wartete, wie auch die letzten Nächte darauf, daß er kam. Sie hatten sich vor fünf Tagen kennengelernt. Eine seltsame Begegnung in einer Bar. Er hatte eines Nachts nicht schlafen können und war noch mal runter in die Kneipe auf der anderen Straßenseite gegangen. ‚Vielleicht half ja ein Bier als Schlummertrunk!’ Nicolas hatte in einer dunklen Ecke der Kneipe gesessen und Adrian erinnerte sich, daß es dessen Augen gewesen waren, die er bemerkt hatte. Große, ausdrucksvolle Augen, die ihn unentwegt angesehen hatten. Und er hatte nichts tun können, außer zurückzusehen. Schließlich war Nicolas aufgestanden und an seinen Tisch ge-kommen, wo er Adrian unsicher und mit einem verlegenen Lächeln angesehen hatte. „Darf ich mich vielleicht setzen?" Adrian hatte nur hilf- und sprachlos nicken können, und als Nicolas Hand wie durch Zufall über seinen Arm gestrichen war, hatte Adrian die unwillkürlichen Schauer nicht unterdrücken können. Sie hatten nur wenig geredet, aber es war beiden seltsam klar gewesen, daß diese Begegnung zu mehr führen würde. Und so war Nicolas wie selbst-verständlich mit in Adrians Wohnung und in dessen schmales Bett gekommen. Es war eine heiße, leidenschaftliche Nacht gewesen, die sie miteinander verbracht hatten, genauso wie die folgenden drei Nächte. Dieses war die fünfte Nacht und Adrian fühlte sich fast wie unter Drogen, als er so dasaß und ungeduldig, gleich einem kleinen Kind zu Weihnachten, darauf wartete, daß Nicolas an der Tür klingelte, um hereingelassen zu werden. Und er fuhr, wie von einem elektrischen Schlag getroffen auf, als die Türglocke endlich tatsächlich Nicolas Erscheinen ankündigte. ...

5.Santano:

Autos hupten, Straßenbahnen klingelten und bunte Neonschrift verbreitete ein künstliches Licht in der Nacht. Santano ging durch die Straßen der Stadt und war wie immer über deren pulsierendes Leben, das auch in der Nacht nicht aufzuhören schien, erstaunt. Schließlich gelangte er an sein Ziel. Das ‚Amaretto‘ war ein Lokal, in dem nur Leute wie er verkehrten. Leute, von denen es klar war, was sie wollten, wenn sie die Tür zum Lokal öffneten und eintraten. Doch Santano wollte nicht nur das Eine, nein, er suchte auch noch etwas anderes, aber – er lächelte – das würde warten müssen! Gelassen und mit geschmeidigen Bewegungen trat er durch die Tür in den dämmrigen, von Lärm erfüllten Raum. Rauch hing wie Nebelschwaden in der Luft und die Musik, die im Hintergrund spielte, gab dem Ganzen einen verruchten und zugleich erotischen Aspekt. Wieder lächelte er, als ihm klar wurde, wie sehr er das liebte! Sein Blick wanderte über die zahlreichen Tische, um die Gäste zu mustern. Wie immer spürte er dabei die zahlreichen Blicke der anderen, die auch auf ihm ruhten – noch etwas, was er liebte! Offenbar war heute ein guter Tag, oder er sollte wohl besser sagen Nacht, denn im Gegensatz zu sonst, war die Kundschaft heute jünger und damit auch hübscher! Ruhig stieg er die Stufen, die ins Lokalinnere führten, hinab und begab sich zur Bar. Der Barkeeper nickte ihm zu und schenkte, ohne zu fragen, das Gewünschte ein. Santano war bereits bekannt! Santano tat, als nippe er an seinem Drink, doch in Wirklichkeit trank er nichts – das tat er nie! ‚Später’, dachte er und lächelte erneut. Wieder sah er sich um, als er dem Blick eines gutaussehenden Mannes begegnete. Die Einladung des anderen war nicht zu übersehen, doch Santano lächelte nur leicht und schüttelte den Kopf. Es war nicht der Richtige! Er würde warten müssen, aber er war ja zum Glück geduldig! Nach ungefähr einer Stunde hoffte er allerdings, sich nicht mehr allzu lange gedulden zu müssen, denn egal wo er hinsah, begegnete er begehrlichen Blicken, die hungrig auf ihn gerichtet waren. Und obwohl ihm sein Aussehen gefiel, ertappte er sich wieder dabei, daß er sich wünschte, nicht ganz so auffällig hübsch zu sein! Doch im Grunde wollte er sich nicht ändern. Er mochte sein schwarzes Haar, das ihm gewellt bis über die Schultern fiel, genauso wie seine silbergrauen Augen, die jeden zu fesseln vermochten. Und er konnte sich gar nicht vorstellen, wie es wohl wäre, wenn er keine so schlanke und große Gestalt mit einer fast milchigen Haut hätte. Dennoch – manchmal war es einfach lästig, so offensichtlich begehrt zu werden! ...

6.Löwenherz:

Die Sonne brannte heiß in die Arena, wo leichter Wind den Sandstaub aufwirbelte. Chenal wartete auf seinen Gegner  auf den Mann, der ihn herausgefordert hatte. Auf den Rängen um die Arena herum saß sein Volk, über das er zur Zeit herrschte und das nun auf den Beginn des Kampfes wartete sowie auf dessen Ende, das darüber entschied, ob er weiterhin Herrscher war oder nicht. Schließlich öffnete sich das breite Metalltor, das sowohl Ein- als auch Ausgang war und durch das nun der Herausforderer in die Arena kam. Zum erstenmal sah Chenal jetzt seinen Gegner. Der männliche Löwe war groß – fast so groß wie er selbst und ausgesprochen kräftig! Seine Muskeln spielten unter dem hellbeigen, fast weißen Fell, das zu der dunkelbraunen mit schwarz durchzogenen Mähne einen scharfen Kontrast bot. Der gegnerische Löwe war inzwischen näher gekommen und blieb nun ungefähr drei Meter vor Chenal stehen, warf dann seinen Kopf in den Nacken und brüllte laut und unüberhörbar – die Bestätigung seiner Herausforderung! Und so, wie es das Ritual forderte, antwortete Chenal ihm auf dieselbe Weise – er nahm die Herausforderung an! Damit hatte der Kampf offiziell begonnen und beide Löwen begannen sich zu umkreisen, warteten, daß der Gegner einen Schwachpunkt offenbarte oder sich eine Gelegenheit zum Angriff bot. Schließlich führte Chenals Gegner einen Scheinangriff durch, auf den Chenal mit einem richtigen Angriff antwortete. Wütend knurrend, sprang Chenal auf seinen Gegner zu und versuchte, ihn umzuwerfen. Der Versuch wurde zu einem wilden Gerangel zwischen beiden Löwen, bis der Herausforderer schließlich zurückwich, jedoch sofort erneut angriff. Chenal startete einen Gegenangriff und erneut prallten beide Löwen hart aufeinander. Doch wieder gelang es keinem von beiden, die Oberhand zu gewinnen und Chenals Gegner wich erneut zurück, wobei er mit seinem Körper an Chenals entlangstrich. Chenal warf seinem Gegner einen verwirrten Blick zu. ‚Das war eine sexuelle Geste, keine Kampfhandlung! Oder war es nur Zufall gewesen?’ ... 

7. Schatten in der Nacht:

Pascal war auf dem Weg von seinem Arbeitsplatz zu seiner Wohnung. Er brauchte dringend Schlaf und hoffte, daß es heute in dem Haus, wo er seine Wohnung hatte, zur Abwechslung mal ruhiger war. Er war Nachtarbeiter und brauchte von daher den Schlaf am Tage, doch meistens machten die Mitmieter im Haus dies erfolgreich zu Nichte. Es war noch dunkel draußen – gerade fünf Uhr morgens und ihm war kalt. Es war ein frostiger Herbstmorgen und seine Müdigkeit und sein leerer Magen ließen ihn immer wieder frösteln. ‚Er konnte es kaum erwarten, mit einem heißen Kakao in sein Bett zu klettern!’ Er bog um die Ecke und stolperte fast über einen Obdachlosen, der in Decken gehüllt schlafend am Boden lag. Sowohl Pascals Arbeitsplatz als auch seine Wohnung lagen in einem der schlechteren Viertel Hamburgs, und Obdachlose, Diebe und Drogenhändler waren hier an der Tagesordnung. Leider sollte Pascal dies in den nächsten Minuten ebenfalls feststellen, als er aus einer Nebengasse mehrere Gestalten kommen sah, die alles andere als vertrauenswürdig wirkten. Er sah sich hastig um und versuchte, einen Fluchtweg zu finden, aber es sah wirklich nicht gut für ihn aus. Die fremden Gestalten waren schon zu nah und er war kein guter Läufer! Also blieb ihm nichts anderes übrig, als es mit einem Bluff zu versuchen. Er stellte sich betont gelassen auf den Weg und sah den näherkommenden Männern fest in die Gesichter. Stehenzubleiben und keine Angst zu zeigen, war manchmal die einzigste Rettung, denn wenn man weglief, weckte man nur den Jagdtrieb der Angreifer – wie bei wilden Hunden! Die Männer kamen spöttisch grinsend näher und einer meinte laut: „Da bist du ja! Wir haben schon auf dich gewartet! Jeden Morgen um die gleiche Zeit kommst du hier lang, wenn sonst noch keiner unterwegs ist – wirklich dumm für dich!" Dessen Freunde stießen ein dreckiges Lachen aus und begannen Schlagstöcke und Messer hervorzuholen. Pascal konnte nicht verhindern, daß er hart schluckte. Das war nicht gut! ...

8.Beute:

Sie waren plötzlich dagewesen. Und als die Regierung ihre Existenz, die fehlgeschlagenen Experimente und die anschließend gelungene Flucht der Objekte sowie ihre beginnende Ausbreitung nicht mehr verheimlichen konnte, waren sie gegen Prämie zum Abschuß freigegeben worden. Und auch Chris war auf der Jagd gewesen. Er brauchte das Geld – und die Geschöpfe waren auch hier in Kanada gesichtet worden. Und er war erfolgreich gewesen. Seine Hände klammerten sich fester um die Tasse mit dem heißen Tee, während er versuchte, das, was er eben erlebt hatte, zu verdrängen. Die Regierung hatte jene Wesen als verstandslose, gefühllose und gefährliche Monster deklariert, aber Chris hatte etwas anderes gesehen. Er konnte sein Gedächtnis nicht zum Schweigen bringen, und er spürte, wie Übelkeit in ihm hochstieg, während er blicklos durch den Dampf des Tees sah. ‚Diese Augen! Verwirrt und panisch aber auch voll Wut ... anklagend und ... intelligent!’ Sie hatten Verstand und Gefühle, da war er sich vollkommen sicher und die Übelkeit wurde schlimmer, als er daran dachte, was er diesem Geschöpf angetan hatte. Eine menschengemachte Züchtung, die außer Kontrolle geraten war. Wieder hatte der Mensch sich als Gott versucht und dabei nur seine unvorstellbare Grausamkeit bewiesen. Eine neue Art der Fellproduktion mit Hilfe von Genmanipulation. Aber erst nach Ausbruch der Geschöpfe hatte die Welt erfahren, was für Gene benutzt worden waren. Die Gene jener Raubkatzen, die das schönste und teuerste Fell besaßen und ... Menschengene! Der Versuch ein nutzbares, möglichst großes, verstandsloses und einfach zu handhabendes Geschöpf zu kreieren, dem niemand hinterher-trauerte. Wie große, schnell wachsende Nerze, geboren, um getötet zu werden. Chris unterdrückte mühsam ein leeres Würgen. Ihm war noch nie so schlecht gewesen, und er hatte sich noch nie so sehr für seine eigene Rasse geschämt! ...

So - ich hoffe damit läßt sich schon mal ein kurzer Eindruck über das Buch verschaffen!

Das Buch ist übrigens bereits bei Amazon erhältlich oder halt bei dem Frankfurter Verlag. Inzwischen sollte es auch bei allen anderen Buchläden erhältlich sein. Die ISBN-Nr. lautet: 978-3-8372-0405-6

Der Link zu Amazon ist: www.amazon.de/Andere-Welten-Kurzgeschichten-Samantha-Night/dp/3837204057/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1236531624&sr=1-1  

Inzwischen ist mein Buch auch bei Veras-Buchladen erhältlich. Ein Internetbuchladen mit einer Vielzahl interessanter Bücher, wo sich ein Umsehen sicherlich lohnt. Der Link zu meinem Buch ist: www.veras-buchladen.de/artikel.aspx?art-202855

Die Lesung auf der Leipziger Buchmesse habe ich heil überstanden. Sollten Termine für weitere Lesungen feststehen, gebe ich die hier natürlich bekannt!

So - und hier nochmal ein herzliches Dankeschön an alle, die mich bei meiner Arbeit unterstützt und an mich geglaubt haben! Thanks!

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